In Hamburg haben gleich mehrere Rohrbrüche am Mittwoch für erhebliche Probleme gesorgt. Besonders betroffen war die Amsinckstraße nahe des Hauptbahnhofs. Dort trat eine große Menge Wasser aus einer beschädigten Leitung aus und überspülte Straßen. Mehrere Keller und Tiefgaragen liefen voll.
Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Auch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Arbeiten mit leistungsstarken Pumpen. Die betroffene Leitung konnte inzwischen abgesperrt und der weitere Wasseraustritt weitgehend gestoppt werden. Eine Spezialfirma untersucht die Schadensstelle.
Probleme bei der Wasserversorgung
Da durch die Amsinckstraße eine wichtige Haupttransportleitung verläuft, führte der Rohrbruch zeitweise zu einem deutlichen Druckabfall im Hamburger Wassernetz. Auswirkungen gab es unter anderem in Neustadt, Hamm, Winterhude, Barmbek und Eilbek.
Am Nachmittag entspannte sich die Situation: Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei baut sich der Wasserdruck wieder auf. Die Behörden bitten die Bevölkerung dennoch vorerst um einen sparsamen Umgang mit Wasser. Die starken Druckschwankungen könnten das Leitungsnetz zusätzlich belasten.
Weiterer Rohrbruch am Ohlsdorfer Friedhof
Bereits am Mittag war zudem eine Wasserleitung unmittelbar am Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs gebrochen. Wasser strömte auf die Fuhlsbüttler Straße. Die Straße wurde daraufhin in beide Richtungen gesperrt.
Auch Teile der Alsterdorfer Straße sind betroffen. Da die Fahrbahn im Bereich des Rohrbruchs offenbar leicht abgesackt ist, könnte die Sperrung länger andauern.
Im Hamburger Stadtgebiet kommt es aufgrund der Folgen der Druckschwankungen weiterhin zu Feuerwehreinsätzen.
